Zur Segantinihütte (2731 m)

Stellenweise anspruchsvolle Bergwanderung (T2/3)

Im ersten Teil der Wanderung gilt es eine steile Flanke mit vielen Blöcken aufzusteigen, im zweiten Teil ist der Weg stellenweise ausgesetzt und mit Drahtseilen gesichert. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Kondition sind auf dieser Wanderung unerlässlich.

Ausgangspunkt der Tour ist die Bergstation Muottas Muragl (2453 m). Von dort aus geht es dann gleich erst mal wieder abwärts – und zwar zum Talboden des Val Muragl. Dort überqueren wir den Ova da Muragl (Muraglbach) und steigen über eine steile Flanke und diverse Felsblöcke und den Schafberg (Munt da la Bes-cha, 2646 m) zur Segantinihütte auf.

Das Hüttenpaar setzt auf frische und natürliche Küche, was sich entsprechend im Geschmack niederschlägt. Die selbstgemachte Leberknödelsuppe ist der Hammer, ebenso die Gerstensuppe und der Kirschkuchen mit Amaretto. Letzteren gibt’s allerdings nicht immer (leider!).

Frisch gestärkt geht es weiter über einen schmalen und stellenweise ausgesetzten Weg unter den Zacken der „Schwestern“ (Las Sours, 2979 m) vorbei. Etwas unterhalb von Las Sours kann man dann entweder links Richtung Plaun da l’Esen (2730 m) abzweigen oder man bleibt auf dem Weg und gelangt so direkt zur Bergstation der Sesselbahn Alp Languard (2326 m), mit der wir hinunter nach Pontresina fahren. Über Plaun da l’Esen verlängert sich die Tour um rund 1,5 Stunden.

Bei schönem Wetter bietet sich fast auf der gesamten Tour ein traumhafter Blick auf die Seen und Berge von St. Moritz bis Maloja. Aber auch bei Nebel hat die Wanderung einen besonderen Reiz.

  • Einkehr/Unterkunft: Muottas Muragl, Segantinihütte, Alp Languard
  • Gehzeiten: Muottas Muragl-Segantinihütte-Alp Languard: ca. 3 Stunden; Rückweg über Plaun da l’Esen ca. 4,5 Stunden; mit Aufstieg auf Las Sours: ca. 5,5 Stunden
  • Karte: Swisstopo: 1:50’000 Julierpass (268T)

Weitere Wanderungen in der Region:


In meinem Bergwelt-Blog findet man sowohl Wegbeschreibungen und dazugehörige Links als auch Informationen zu Restaurants, Hotels, Hütten sowie zu Tourismus- und Kletterregionen. Solche Angaben können sich natürlich immer mal wieder ändern oder veralten. Damit Nachwanderer und -kletterer immer auf dem aktuellsten Wissensstand sind, bitte ich um eure aktive Mithilfe. Aktualisierungen, Erfahrungen und/oder eigene Wandertipps könnt ihr auf bergwelt.wordpress@bluewin.ch hinterlassen.

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