Mit den Schneeschuhen über den Risipass

Mittelschwere Tour mit grossartigem Panorama

Am vergangenen Freitag haben wir uns spontan entschieden, mit den Schneeschuhen vom Luterental über den Risipass ins Thurtal zu wandern. Es war kalt an diesem Morgen. Sehr kalt sogar. Und weil der erste Teil des Weges zu dieser Jahreszeit morgens noch mehrheitlich im Schatten liegt, blieb es das auch noch eine Weile.

Ausgangspunkt der Tour ist die Postautohaltestelle Bernhalden (1027 m) bzw. der Parkplatz Lutertannen (an der Strecke Nesslau – Schwägalp). Die Tour ist nicht speziell als Schneeschuhtour gekennzeichnet, sie führt aber entlang des normalen Wanderwegs. Im leichten Anstieg geht es durch verschneite Waldstücke und vorbei an den Alpzimmern Latten, Glattdach, Dreckloch, Riet und Blackentolen. Zwischen Latten und Glattdach, auf der Lütisalp, befindet sich übrigens der geografische Mittelpunkt des Kantons St. Gallen.

Kurz vor der Passhöhe überqueren wir noch ein Flachmoor bevor wir endlich dauerhaft Sonne bekommen. Auf dem Risipass auf 1459 m angekommen, bietet sich uns dank des wolkenlosen Himmels ein traumhafter Ausblick auf das verschneite Thurtal und die umliegenden Gipfel.

Nach der Passhöhe geht der Weg links den Hängen der Gmeinwis und des Neuenalpspitz entlang und via Ahorn und Rueboden hinunter ins Dörfchen Stein. Der Grossteil des Weges führt über offenes Gelände, was bei dem vielen Neuschnee am Freitag ein ganz besonderes Vergnügen war.

Die Tour eignet sich übrigens nicht nur für Schneeschuhwanderer, sondern auch für Skitourengeher und Snowboarder.

  • Einkehr/Unterkunft: Stein
  • Gehzeit: 3 – 3,5 Std.
  • Höhendifferenz: 429 m Aufstieg, 600 m Abstieg
  • Karte: 1:25’000 Obertoggenburg-Appenzell

Risipass (17 von 17)

2 Gedanken zu “Mit den Schneeschuhen über den Risipass

  1. An diesem Tag war ich mit den Tourenski im Berner Oberland unterwegs. Es war ein ganz wundervoller Tag, und das zeigen auch eure Bilder. Liebe Grüsse Erika

    1. Patrick

      Ja, das Berner Oberland ist auch sehr schön. Ich kenne die Gegend vor allem vom Sommer – und vom Militär. ;-) Aber da wir den Alpstein und das Toggenburg mehr oder weniger direkt vor der Haustüre haben, zieht’s und meistens dorthin, wenn wir nicht sonderlich viel Zeit haben. Ausser Eisklettern geht dort alles. Leider macht der Winter bei uns schon wieder Pause. Liebe Grüsse!

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