Zuletzt aktualisiert am 09. August 2026 |

Outdoormarken inszenieren sich gerne als naturverbunden. Doch wie ernst nehmen sie das Thema Nachhaltigkeit tatsächlich? In diesem Beitrag werden 21 bekannte Outdoormarken auf ihren Umgang mit CO₂-Emissionen, Materialien und Reparaturservice hin verglichen.

Wer sich in den Bergen bewegt, will nicht nur Natur erleben, sondern oft auch schützen. Das haben viele Outdoormarken erkannt und werben deshalb mit Recyclingmaterialien, Klimazielen und verantwortungsvoller Produktion. Doch zwischen Anspruch und Realität liegen teils deutliche Unterschiede. Manche Hersteller setzen auf Reparaturfreundlichkeit und transparente Klimaberichte, andere beschränken sich auf wohlklingende Schlagworte. Der folgende Überblick zeigt, wie die wichtigsten Outdoormarken beim Thema Nachhaltigkeit abschneiden.

Arc’teryx

Herkunftsland: 🇨🇦
Mutterkonzern: 🇫🇮🇨🇳

CO₂-Fussabdruck
Arc’teryx gehört zur finnischen Amer Sports, die seit 2019 mehrheitlich vom chinesischen Konzern Anta Sports kontrolliert wird. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine direkten Emissionen (Scope 1 & 2) bis 2030 um 90 % und die Emissionen entlang der Lieferkette (Scope 3) um 42 % gegenüber 2022 zu senken. Langfristig wird eine Reduktion auf Netto-Null bis 2050 angestrebt. Die aktuellen Zahlen werden in einem eigenen Klimabericht veröffentlicht.

Materialherkunft
Arc’teryx ist Bluesign-Systempartner und setzt laut eigenen Angaben auf recycelte Materialien und langlebige Produkte. Diese Massnahmen sind Teil des ReBIRD-Programms, das unter anderem Recycling und Reparatur fördern soll.

Reparaturservice
Reparaturen sind möglich und Teil des ReBIRD-Angebots. Über ReGEAR verkauft Arc’teryx Second-Hand-Produkte. Wie viele Artikel jährlich repariert oder weiterverwendet werden, ist öffentlich nur teilweise nachvollziehbar.

Fazit: Die gesetzten Klimaziele der kanadischen Outdoormarke sind ambitioniert, beim Einsatz fossiler Materialien besteht aber weiterhin Nachholbedarf. Auch wenn es Fortschritte gibt, bleibt unklar, wie konsequent Massnahmen in der Breite umgesetzt werden. Die Kommunikation ist ausführlich, aber nicht in allen Punkten transparent.


Black Diamond

Herkunftsland: 🇺🇸
Mutterkonzern:
🇺🇸

CO₂-Fussabdruck
Black Diamond hat sich zum Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen pro Produkt bis 2030 um 50 % zu senken. Der Fokus liegt auf Designentscheidungen, Materialwahl sowie auf der Lieferkette, insbesondere bei energieintensiven Hardgoods. Das Unternehmen veröffentlicht Nachhaltigkeitsberichte und orientiert seine Klimaziele an wissenschaftlichen Standards. Konkrete, öffentlich ausgewiesene Emissionsdaten über die gesamte Wertschöpfungskette sind bislang jedoch nur teilweise verfügbar.

Materialherkunft
Black Diamond definiert sogenannte «preferred materials», also Materialien mit geringerem ökologischem Fussabdruck. Dazu zählen unter anderem recycelte Kunststoffe in der Bekleidung sowie recyceltes Aluminium bei Hardgoods wie Karabinern oder Stöcken. Der Einsatz dieser Materialien wird schrittweise ausgebaut. Eine vollständige Offenlegung der Rohstoffherkunft oder der Produktionsländer auf Produktebene erfolgt jedoch nicht durchgängig.

Reparaturservice
Das Unternehmen bietet Reparaturservices für ausgewählte Produktkategorien an, etwa das Ersetzen von Schlingen bei Cams oder Serviceleistungen bei Lawinenairbags. Ergänzend werden Ersatzteile bereitgestellt, um die Nutzungsdauer sicherheitsrelevanter Ausrüstung zu verlängern. Wie viele Produkte jährlich repariert oder dadurch länger genutzt werden, wird öffentlich nicht quantifiziert.

Fazit: Black Diamond setzt bei der Nachhaltigkeit klar auf Materialoptimierung und Produktlanglebigkeit. Die Reduktionsziele bis 2030 sind konkret formuliert, die Transparenz bei Emissionsdaten und Lieferketten bleibt jedoch begrenzt. Gerade im Hardgoods-Bereich ist die ökologische Wirkung weiterhin stark vom hohen Material- und Energieeinsatz abhängig.


Deuter

Herkunftsland: 🇩🇪
Mutterkonzern: 🇩🇪

CO₂-Fussabdruck
Seit 2020 werden die standortbezogenen Emissionen des Hauptsitzes in Gersthofen bilanziert und kompensiert; seit 2021 ist der Standort ClimatePartner-zertifiziert.

Materialherkunft
Seit 2020 sind alle Produkte PFC-frei. Viele Rucksäcke bestehen aus Bluesign®-zertifizierten Stoffen. Die Up-Serie wird vollständig aus recycelten PET-Flaschen gefertigt, Schlafsäcke nutzen RDS-Daunen oder recycelte Füllung.

Reparaturservice
Deuter verspricht lebenslangen Reparaturservice – auch für 20 Jahre alte Modelle. Im eigenen Atelier werden jährlich über 1000 Reparaturen durchgeführt, etwa von Reissverschlüssen oder Nähte mit Originalteilen.

Fazit: Reparieren statt wegwerfen – vorbildlich im Service, solide beim Materialeinsatz. Kritische Stimmen zur Nachhaltigkeit sind bei der Outdoormarke Deuter selten, wobei das Design nicht alle überzeugt.


Dynafit

Herkunftsland: 🇦🇹
Mutterkonzern: 🇮🇹

CO₂-Fussabdruck
Dynafit orientiert sich an der Klimastrategie der südtiroler Oberalp-Gruppe, die eine Reduktion der CO₂-Emissionen bis 2030 anstrebt. Konkrete Zahlen oder ein detaillierter Fahrplan zur Klimaneutralität sind öffentlich nicht verfügbar. In der Produktion, insbesondere bei Skibindungen, wird auf energieeffiziente Verfahren geachtet.

Materialherkunft
Das Unternehmen setzt auf recyceltes Polyester, PFC-freie Membranen und fluorfreie Skitourenfelle. Einige Produkte, wie bestimmte Renntourenanzüge, bestehen vollständig aus recycelbarem Monomaterial.

Reparaturservice
Dynafit bietet eine erweiterte «Lifetime Guarantee» von bis zu 10 Jahren an. Voraussetzung ist die Produktregistrierung innerhalb von 12 Monaten nach dem Kauf. Innerhalb der ersten 5 Jahre sind Reparaturen kostenlos; danach können Reparaturen gegen Gebühr durchgeführt werden. Diese Garantie umfasst sowohl Textilien als auch Hardware, mit Ausnahme von Basisschichten, Linern, Accessoires sowie Trailrunning- und Bergschuhen.

Fazit: Dynafit zeigt Engagement für nachhaltige Produktentwicklung und Langlebigkeit. Allerdings fehlen öffentlich zugängliche, detaillierte Informationen zu den Fortschritten in der CO₂-Reduktion. Die erweiterte Garantie ist ein Schritt in Richtung Ressourcenschonung, doch eine umfassendere Transparenz in der Nachhaltigkeitskommunikation wäre wünschenswert.


Exped

Herkunftsland: 🇨🇭

CO₂-Fussabdruck
EXPED bilanziert seit 2024 die Emissionen aus Betrieb und Produktgruppen und gleicht diese über Klimaschutzprojekte in Zusammenarbeit mit myclimate aus.

Materialherkunft
Ein grosser Teil der verwendeten Materialien ist nach Oeko-Tex-Standard 100 oder Bluesign-zertifiziert. Viele Produkte bestehen aus recycelten Stoffen, etwa aus PET-Flaschen oder Textilabfällen. Exped verzichtet vollständig auf PFAS und PVC.

Reparaturservice
Exped bietet Reparaturen in eigenen Werkstätten in Zürich und Tacoma (USA) an. Schweizer Kunden können Produkte einsenden; kleinere Reparaturen wie das Flicken von Schlafmatten werden dort durchgeführt. Ein Reparaturset liegt jeder Isomatte bei.

Fazit: Die schweizer Outdoormarke Exped setzt auf langlebige Produkte, Reparierbarkeit und eine nachvollziehbare Klimabilanz. Nachhaltigkeitsziele sind definiert und umgesetzt. Eine unabhängige Bewertung der gesamten Lieferkette steht bislang noch aus.


Fjällräven

Herkunftsland: 🇸🇪
Mutterkonzern:
🇨🇭

CO₂-Fussabdruck
Fjällräven gehört zur Fenix Outdoor International AG mit Sitz in Zug. Das Unternehmen verfolgt seit 2026 eine neue Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030. Bis Ende 2025 wurden die Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber 2019 um 40 Prozent reduziert, die absoluten Emissionen um 19 Prozent. In den eigenen Betriebsstandorten wird seit 2023 ausschliesslich erneuerbarer Strom eingesetzt. Gleichzeitig räumt Fjällräven offen ein, mehrere Klimaziele, etwa bei den Transportemissionen, verfehlt zu haben.

Materialherkunft
Verwendet wird bei der schwedischen Outdoormarke hauptsächlich G-1000, das heute zu 99,9 Prozent aus recyceltem Polyester und Bio-Baumwolle besteht. Seit 2015 werden sämtliche Produkte ohne absichtlichen Einsatz von PFAS hergestellt. Ergänzend kommen Recyclingwolle, RDS-zertifizierte Daunen und weitere bevorzugte Materialien zum Einsatz.

Reparaturservice
Fjällräven bietet Reparaturen in den eigenen Stores sowie über eigene Reparaturzentren an. Ersatzteile sind erhältlich, online finden sich Anleitungen zum Flicken und Wachsen. Zudem bietet das Unternehmen ein stetig wachsendes Sortiment an Ersatzteilen für Reparaturen zu Hause an.

Fazit: Fjällräven kombiniert langlebiges Design mit praktischen Reparaturlösungen. Die Nachhaltigkeitskommunikation ist umfassend und transparent, auch wenn das Unternehmen einzelne Nachhaltigkeitsziele, etwa bei den Transportemissionen, noch nicht erreicht hat.


Haglöfs

Herkunftsland: 🇸🇪
Mutterkonzern: 🇭🇰

CO₂-Fussabdruck
Haglöfs hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 die Emissionen um 50 Prozent zu reduzieren. Das Unternehmen unterstützt seine Produktionspartner beim Umstieg auf erneuerbare Energien. Konkrete Fortschritte oder Zwischenziele werden jedoch nicht detailliert ausgewiesen.

Materialherkunft
Gemäss dem Nachhaltigkeitsbericht 2023 bestehen 62 Prozent der verwendeten Materialien bei der schwedischen Outdoormarke aus recycelten oder biobasierten Fasern. Seit 2020 sind alle Produkte PFC-frei imprägniert. Zudem arbeitet Haglöfs mit Partnern wie Bluesign und der Swedish Chemical Group zusammen, um den Einsatz umweltschädlicher Chemikalien zu minimieren.

Reparaturservice
Mit dem Programm «Haglöfs Restored» werden retournierte oder beschädigte Kleidungsstücke professionell gereinigt, repariert und als Secondhand-Ware verkauft. Nicht mehr reparierbare Teile werden zerlegt, und brauchbare Komponenten dienen als Ersatzteile. Ziel ist es, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern und Abfall zu reduzieren.

Fazit: Haglöfs zeigt Engagement für Kreislaufwirtschaft und Materialtransparenz. Allerdings wurde das Unternehmen 2023 von der Fair Wear Foundation herabgestuft, da die Risikoanalyse in der Lieferkette nicht ausreichend integriert war. Dies deutet auf Verbesserungspotenzial bei der sozialen Nachhaltigkeit hin.


Icebreaker

Herkunftsland: 🇳🇿
Mutterkonzern: 🇺🇸

CO₂-Fussabdruck
Icebreaker verfolgt einen naturbasierten Ansatz zur Reduktion von CO₂-Emissionen. Das Unternehmen setzt auf regenerative Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit ZQRX-zertifizierten Merinofarmen in Neuseeland. Konkrete Emissionsdaten oder ein umfassender Klimafussabdruck werden im aktuellen Transparenzbericht jedoch nicht veröffentlicht.

Materialherkunft
Im Jahr 2023 bestanden 96,14 % der verwendeten Fasern der Outdoormarke Icebreaker aus natürlichen oder pflanzlichen Materialien, darunter Merinowolle, Tencel Lyocell, Leinen und Bio-Baumwolle. Die gesamte Merinowolle ist rückverfolgbar und stammt von RWS-zertifizierten Farmen; rund die Hälfte davon ist zusätzlich ZQRX-zertifiziert. Das Ziel, bis 2023 vollständig plastikfrei zu sein, wurde knapp verfehlt. Icebreaker arbeitet jedoch daran, die verbleibenden synthetischen Fasern durch biobasierte Alternativen zu ersetzen. ​

Reparaturservice
Icebreaker bietet keinen zentralen Reparaturservice an. Das Unternehmen fördert jedoch die Pflege und Langlebigkeit seiner Produkte durch das «Dare to Repair»-Programm, das Reparaturtipps und Anleitungen bereitstellt. Bei grösseren Schäden erfolgt meist eine kulante Lösung über Händler, da Reparaturen aufgrund des Materials oft nicht praktikabel sind. ​

Fazit: Icebreaker überzeugt mit einem konsequenten Fokus auf Naturmaterialien – insbesondere Merinowolle. Gleichzeitig bleibt das Bild unvollständig: Die Abhängigkeit von wenigen Zulieferländern und fehlende Sozialzertifikate zeigen, dass auch eine Outdoormarke mit nachhaltigem Image genauer hinterfragt werden sollte.

Merino Schafe liefern die Wolle für Outdoormarken wie Icebreaker
Merino-Schafe liefern die hochwertige Wolle für Icebreaker

Jack Wolfskin

Herkunftsland: 🇩🇪
Mutterkonzern: 🇨🇳

CO₂-Fussabdruck
Jack Wolfskin hat sich im November 2023 der Science Based Targets Initiative (SBTi) angeschlossen und verpflichtet sich, die Emissionen bis 2030 deutlich zu senken. An allen Standorten wird ausschliesslich Ökostrom genutzt. Nicht vermeidbare Emissionen werden kompensiert. Langfristig strebt das Unternehmen Klimaneutralität bis 2050 an. ​

Materialherkunft
Gemäss der Winterkollektion 2023/24 bestehen 82 % der Bekleidung und 79 % der Ausrüstung aus recycelten Materialien. Seit 2019 ist die gesamte Kollektion PFC-frei. Verwendet werden zudem RDS-zertifizierte Daunen und Bio-Baumwolle aus GOTS-Anbau.

Reparaturservice
Jack Wolfskin bietet einen Reparaturservice über autorisierte Partner wie Scottish Mountain Gear an. Online stehen detaillierte Anleitungen für die Selbstreparatur zur Verfügung. In den Stores werden kleinere Reparaturen teilweise direkt durchgeführt.

Fazit: Jack Wolfskin verfolgt ambitionierte Nachhaltigkeitsziele mit konkreten Massnahmen, insbesondere beim Materialeinsatz. Der Reparaturservice ist vorhanden, könnte jedoch hinsichtlich Zugänglichkeit und Transparenz verbessert werden.


La Sportiva

Herkunftsland: 🇮🇹

CO₂-Fussabdruck
Seit 2003 ist das Unternehmen nach ISO 14001 zertifiziert und setzt diverse Umweltmassnahmen um – darunter Solarpanels, Aktivkohlefilter und die Wiederverwendung von über 50 % der Produktionsabfälle. Der gesamte Strom stammt aus erneuerbaren Quellen, ein Teil der Heizenergie wird durch Holzabfälle eines benachbarten Sägewerks gewonnen. Zudem ist La Sportiva Mitglied der EOCA und spendet 1 % des Umsatzes aus der Bekleidungssparte an Umwelt- und Sozialprojekte.

Materialherkunft
Zum Einsatz kommen bevorzugt recycelte und nachwachsende Rohstoffe wie Hanf, Bio-Baumwolle, Tencel oder biobasierte Kunststoffe. Einzelne Produkte, etwa der Kletterschuh Mythos ECO, bestehen zu über 90 % aus recyceltem Material. Seit 2012 ist das Unternehmen Bluesign-Systempartner, die gesamte Kollektion ist seit 2019 PFC-frei imprägniert.

Reparaturservice
Für Kletter- und Bergschuhe werden Wiederbesohlungen angeboten – entweder direkt über La Sportiva oder über autorisierte Fachpartner in mehreren europäischen Ländern. Die Reparaturen erfolgen mit Originalteilen, um Funktion und Haltbarkeit der Schuhe möglichst vollständig zu erhalten.

Fazit: Ein traditionsreicher Hersteller, der mit konkreten Massnahmen auf Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit setzt. Das Nachhaltigkeitsengagement ist umfassend und nachvollziehbar dokumentiert. In Bezug auf die soziale Verantwortung entlang der Lieferkette gibt es allerdings noch Luft nach oben.


Mammut

Herkunftsland: 🇨🇭
Mutterkonzern: 🇨🇳

CO₂-Fussabdruck
Mammut gehört seit Juli 2026 dem chinesischen Investmentunternehmen CPE. Zuvor war der Schweizer Outdoor-Ausrüster seit 2021 im Besitz der britischen Telemos Capital, die 2025/2026 in Jacobs Capital aufging. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, die CO₂-Emissionen bis 2030 um 30 % gegenüber 2018 zu senken und bis 2050 Netto-Null zu erreichen. Im Jahr 2023 wurde eine Emissionsminderung von 17 % erzielt, hauptsächlich durch Reduktionen in den vorgelagerten Scope-3-Emissionen. Zusätzlich engagiert sich das Unternehmen in Projekten zur CO₂-Entfernung, unter anderem durch Partnerschaften mit Climeworks und Klimate, die CO₂ aus der Atmosphäre entfernen und in Beton binden.

Materialherkunft
Die Materialstrategie von Mammut umfasst den Einsatz von Bluesign-zertifizierten Stoffen sowie recycelten und biologischen Fasern. Seit 2022 ist die Ausrüstung PFC-frei. Innovative Verfahren wie die Spinndüsenfärbung, die bis zu 90 % weniger Chemikalien und 85 % weniger Wasser verbraucht als herkömmliche Methoden, werden eingesetzt, um die Umweltbelastung weiter zu reduzieren. ​

Reparaturservice
Im Rahmen des «We Care»-Programms betreibt Mammut ein eigenes Reparaturatelier, das jährlich rund 13’000 Reparaturen durchführt. Dadurch werden Ressourcen geschont und die Lebensdauer der Produkte verlängert. Zudem werden innovative Recyclingprojekte wie «Loopinsulation» umgesetzt, bei dem Polyesterabfälle aus der Seilproduktion in Isolationsmaterial für Jacken umgewandelt werden. ​

Fazit: Mammut zeigt ein umfassendes Engagement für Nachhaltigkeit, sowohl in der Reduktion von CO₂-Emissionen als auch in der Förderung von Kreislaufwirtschaft und Materialtransparenz. Die Bemühungen sind gut dokumentiert und zeigen messbare Fortschritte. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen, die gesamte Lieferkette transparent zu gestalten und soziale Standards konsequent umzusetzen.


Millet

Herkunftsland: 🇫🇷

CO₂-Fussabdruck
Millet richtet seine Klimastrategie neu aus. Anstelle eines Ziels zur Klimaneutralität bis 2025 fokussiert sich das Unternehmen heute auf eine Reduktion der CO₂-Emissionen um 25 Prozent bis 2030 über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Diese Ziele sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie «Rising Change». Langfristig will Millet einen Beitrag zur globalen Klimaneutralität bis 2050 leisten. In den eigenen Shops wird bereits Grünstrom eingesetzt.

Materialherkunft
Millet setzt weiterhin verstärkt auf recycelte Materialien und verzichtet auf PFC in der Imprägnierung. RDS-zertifizierte Daunen und der konsequente Verzicht auf Echtpelz sind fester Bestandteil der Materialstrategie. Der Anspruch, Materialien verantwortungsvoller einzusetzen, bleibt bestehen, auch wenn konkrete neue Zeitziele öffentlich weniger klar kommuniziert werden als früher.

Reparaturservice
In Annecy betreibt Millet ein eigenes Reparaturatelier zur Verlängerung der Produktlebensdauer. Reparaturen werden aktiv gefördert, da sie ökologisch sinnvoll sind und den Ressourcenverbrauch deutlich senken. Dieser Ansatz ist ein zentraler Baustein der Langlebigkeitsstrategie des Unternehmens.

Fazit: Millet verfolgt weiterhin ambitionierte Nachhaltigkeitsziele mit Fokus auf Emissionsreduktion, Materialverantwortung und Produktlanglebigkeit. Die strategische Ausrichtung ist klar erkennbar. Gleichzeitig bleibt die Transparenz zu sozialen Aspekten und Arbeitsbedingungen in der Lieferkette ein Bereich mit offenem Verbesserungsbedarf.


Odlo

Herkunftsland: 🇳🇴
Mutterkonzern: 🇨🇭

CO₂-Fussabdruck
Gegründet wurde Odlo 1946 in Oslo von Odd Roar Lofterød Senior, aus dessen Namen sich auch der Markenname ableitet. Seit den 1980er-Jahren befindet sich der Hauptsitz in Hünenberg im Kanton Zug. Das Unternehmen arbeitet an der Reduktion seiner Umweltbelastung entlang der gesamten Wertschöpfungskette, mit Fokus auf die Lieferkette als grössten Emissionstreiber. 2025 veröffentlichte Odlo wieder einen umfassenderen Nachhaltigkeitsbericht, nachdem die Berichterstattung in den Vorjahren weniger konsistent ausgefallen war.

Materialherkunft
Odlo setzt auf zertifizierte und recycelte Materialien und verfolgt das Ziel, den Anteil nachhaltiger Stoffe schrittweise zu erhöhen. Gleichzeitig kommen weiterhin synthetische Materialien zum Einsatz, die für Funktionalität und Performance zentral sind. Das Unternehmen arbeitet zudem an Ansätzen zur Kreislaufwirtschaft.

Reparaturservice
Odlo hat sein Reparaturangebot im Rahmen des ReWEAR-Programms ausgebaut. Reparatur-, Rücknahme- und Wiederverkaufsangebote werden seit 2025 schrittweise in Stores und ausgewählten Märkten angeboten, mit dem Ziel, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern und Abfall zu reduzieren.

Fazit: Odlo verfolgt eine klar strukturierte Nachhaltigkeitsstrategie und zeigt Fortschritte bei Transparenz und Materialeinsatz. Gleichzeitig bleibt die ökologische Wirkung stark von globalen Lieferketten und synthetischen Materialien abhängig.


Ortovox

Herkunftsland: 🇩🇪
Mutterkonzern: 🇩🇪

CO₂-Fussabdruck
Seit Sommer 2023 ist Ortovox klimaneutral. Dieses Ziel wurde ein Jahr früher als geplant erreicht. Die Klimaneutralität bezieht sich auf alle Produkte und Standorte und wurde durch Emissionsreduktionen sowie Kompensation nicht vermeidbarer Emissionen erreicht. Ortovox ist Mitglied der Fair Wear Foundation und verfolgt im Rahmen der ProtACT-Strategie weitere Nachhaltigkeitsziele.

Materialherkunft
Die gesamte Kollektion ist seit 2023 PFC-frei. Ortovox verwendet Merinowolle gemäss dem firmeneigenen Wool Promise, das über die Standards des Responsible Wool Standard hinausgeht. Zudem kommen recycelte Kunstfasern und Tencel zum Einsatz. Der Fokus liegt auf natürlichen und tierwohlgerechten Materialien.

Reparaturservice
Ortovox bietet Reparaturen auch ausserhalb der Garantie an. Kundinnen und Kunden können über das Help Center Reparaturanfragen stellen. Die Reparaturen erfolgen gegen eine angemessene Gebühr.

Fazit: Ortovox verfolgt einen umfassenden Nachhaltigkeitsansatz, der Klimaneutralität, tierwohlgerechte Materialien und Reparaturservices umfasst. Die Bemühungen sind gut dokumentiert und zeigen messbare Fortschritte. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen, die gesamte Lieferkette transparent zu gestalten und soziale Standards konsequent umzusetzen.


Patagonia

Herkunftsland: 🇺🇸

CO₂-Fussabdruck
Patagonia verfolgt das langfristige Ziel, die Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 auf Netto-Null zu senken. Kurzfristige Zwischenziele, darunter der geplante vollständige Verzicht auf neue fossile Rohstoffe bis 2025, wurden bislang nicht vollständig erreicht. Die Gesamtemissionen stiegen im Geschäftsjahr 2025 leicht an.

Materialherkunft
Patagonia setzt seit Jahren auf recycelte und zertifizierte Materialien. In der Herbstkollektion 2025 bestehen rund 86 Prozent der eingesetzten Materialien gemessen am Gewicht aus sogenannten «preferred materials», darunter recycelte oder biobasierte Rohstoffe. Die eingesetzten Daunen sind zu 100 Prozent nach dem Responsible Down Standard zertifiziert, neue Baumwolle stammt ausschliesslich aus biologischem Anbau. Der vollständige Ausstieg aus neuen fossilen Rohstoffen ist weiterhin erklärtes Ziel, aber noch nicht umgesetzt.

Reparaturservice
Patagonia betreibt eines der grössten Reparaturprogramme der Branche. Seit 2005 wurden über 415’000 Artikel repariert. Zusätzlich gibt es mobile WornWear-Touren und über 100 kostenlose Reparaturanleitungen in Kooperation mit iFixit. ​

Fazit: Kaum eine Outdoormarke wird so oft als Vorbild genannt wie Patagonia. Transparenz, Reparaturangebote und Materialstandards setzen nach wie vor Massstäbe. Gleichzeitig zeigt sich auch hier, wie anspruchsvoll tiefgreifende Veränderungen in globalen Lieferketten sind. Der vollständige Verzicht auf neue fossile Rohstoffe bleibt ein zentrales, bislang nicht erreichtes Ziel.

Die Patagonia Worn Wear Repair-Tour-Werkstatt
Die Patagonia «Worn Wear Repair Tour»-Werkstatt (Bild: Patagonia)

Rotauf

Herkunftsland: 🇨🇭

CO₂-Fussabdruck
Rotauf produziert ausschliesslich in der Schweiz und teilweise in Europa, wodurch Transportwege kurz gehalten werden. Zudem setzt das Unternehmen auf erneuerbare Energien. Eine explizite CO₂-Bilanz wird nicht ausgewiesen, jedoch trägt die lokale Produktion zur Reduktion des CO₂-Fussabdrucks bei. ​

Materialherkunft
Verwendet werden Materialien aus verantwortungsvollen Quellen, darunter Biobaumwolle aus Europa und mulesing-freie Wolle aus der Schweiz. Rotauf verzichtet vollständig auf problematische Chemikalien und setzt auf langlebige, reparaturfähige Materialien. ​

Reparaturservice
Reparaturen werden aktiv beworben, mit Do-it-yourself-Anleitungen und dem Angebot, defekte Produkte einsenden zu können. Ziel ist es, eine möglichst lange Nutzung der Kleidungsstücke zu fördern. ​

Fazit: Diese Outdoormarke aus der Schweiz zeigt, wie Nachhaltigkeit in der Praxis aussehen kann – lokal, transparent, reparierbar. Doch trotz vorbildlicher Standards bleibt Rotauf ausserhalb der Szene vielen Konsumentinnen und Konsumenten noch unbekannt. Hier zeigt sich: Wer glaubwürdig agiert, muss sich nicht laut vermarkten – wird aber leichter übersehen.


Salewa

Herkunftsland: 🇮🇹
Mutterkonzern: 🇮🇹

CO₂-Fussabdruck
Salewa, Teil der Südtiroler Oberalp-Gruppe, strebt bis 2030 Klimaneutralität an. Am Firmensitz in Bozen wird ausschliesslich Ökostrom genutzt. Mithilfe von Life-Cycle-Analysen werden Emissionen erfasst und gezielt reduziert. ​

Materialherkunft
Salewa kommuniziert PFAS-freie Materialien im Rahmen des Labels «Salewa Committed». Dieses Label definiert klare ökologische Mindestkriterien, darunter der Verzicht auf absichtlich zugesetzte PFAS. Die Aussage «PFAS-frei seit 2022» bezieht sich damit nicht auf das gesamte Sortiment, sondern auf entsprechend gekennzeichnete Produkte.

Reparaturservice
Die «Salewa Service Factory» im Flagship-Store Bozen bietet professionelle Reparaturen mit Originalteilen an. Zudem gibt es eine Ersatzteilversorgung für beispielsweise Zeltstangen sowie eine Onlineplattform mit Pflegehinweisen. ​

Fazit: Salewa verfolgt eine strukturierte Nachhaltigkeitsstrategie mit Fokus auf Klimaneutralität, verantwortungsvolle Materialwahl und Reparaturfreundlichkeit. Als Teil des Oberalp-Konzerns zeigt die Marke nachvollziehbare Fortschritte, wurde jedoch bisher wenig kritisch geprüft.


Salomon

Herkunftsland: 🇫🇷
Mutterkonzern: 🇫🇮🇨🇳

CO₂-Fussabdruck
Salomon gehört zur finnischen Amer Sports, deren grösster Aktionär der chinesische Konzern Anta Sports ist. Amer Sports hat sich verpflichtet, die Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um 60 Prozent und ausgewählte Scope-3-Emissionen um 25 Prozent gegenüber 2022 zu senken. Bis 2050 wird Netto-Null angestrebt.

Materialherkunft
Bei den Materialien setzt die Marke verstärkt auf recycelte und emissionsärmere Alternativen. Ein Beispiel ist der vollständig recycelbare Laufschuh «INDEX.01», dessen Obermaterial teilweise aus recycelten PET-Flaschen hergestellt wurde. Mittlerweile wurden alle strategischen Produktkategorien mittels Lebenszyklusanalysen auf ihre Umweltauswirkungen untersucht. Für die Kollektionen 2026 gelten laut Impact Report bis zu 40 Prozent der Bekleidung und Ausrüstung als ökologisch optimiert.

Reparaturservice
2026 wurde das Reparaturangebot in Europa ausgebaut. Repariert werden unter anderem Schuhe, Bekleidung und Ausrüstung. Für Wintersportprodukte sind zudem Ersatzteile und Serviceleistungen über Händler und Servicepartner erhältlich.

Fazit: Salomon hat seine Nachhaltigkeitsstrategie mit messbaren Klimazielen und einem stärkeren Fokus auf den Produktlebenszyklus konkretisiert. Bei einer global produzierenden Marke dieser Grösse bleibt allerdings entscheidend, wie stark die Emissionen tatsächlich reduziert werden.

Plastikflaschen werden bei vielen Outdoormarken als Material für Bekleidung verwendet.
Der Index.01 ist aus alten Plastikflaschen gemacht

Schöffel

Herkunftsland: 🇩🇪

CO₂-Fussabdruck
Die Outdoormarke strebt an, ihre CO₂-Emissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren. Am Hauptsitz in Schwabmünchen wird seit 2019 zum Heizen klimaneutrales Ökogas genutzt. Beim Strom bezieht Schöffel in Schwabmünchen seit 2016 ausschliesslich Naturstrom aus regenerativer Wasserkraft (LEW). Zusätzlich wird mit der Klimaschutzberatung ClimatePartner regelmässig eine CO₂-Bilanz erstellt, um gezielte Massnahmen zur Emissionsreduktion umzusetzen.

Materialherkunft
Schöffel ist seit 2013 Bluesign-Systempartner und verwendet zunehmend recycelte Materialien. Die CIRC-Kollektion, beispielsweise die «CIRC Pants LOOOP», besteht vollständig aus recycelbarem Polyester und kann nach Gebrauch in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden. Diese Produkte sind PFAS-frei imprägniert.

Reparaturservice
In der Schöffel Service Factory werden Kleidungsstücke repariert oder geändert, auch ältere Modelle. Zudem bietet das Unternehmen Ersatzteile wie Klettverschlüsse und Druckknöpfe zum Selbsteinbau an. Dieser Service trägt dazu bei, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern und Ressourcen zu schonen.

Fazit: Schöffel steht als traditionsreiche Outdoormarke für Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit. Doch das Nachhaltigkeitskonzept bleibt stark auf Produktdetails fokussiert. Konkrete Infos zu Arbeitsstandards fehlen – ein Thema, das viele Outdoormarken gern ausklammern.


The North Face

Herkunftsland: 🇺🇸
Mutterkonzern: 🇺🇸

CO₂-Fussabdruck
Als Teil der VF Corporation verfolgt The North Face wissenschaftlich fundierte Klimaziele. Bis 2030 sollen die direkten Emissionen (Scope 1 und 2) um 55 % und die indirekten Emissionen entlang der Lieferkette (Scope 3) um 30 % gegenüber dem Basisjahr 2017 reduziert werden. Zudem ist geplant, bis 2025 alle eigenen Standorte mit erneuerbarer Energie zu betreiben.

Materialherkunft
Das Unternehmen strebt an, bis 2025 alle Hauptmaterialien in der Bekleidung aus recycelten, erneuerbaren oder regenerativ angebauten Quellen zu beziehen; für Schuhe und Ausrüstung gilt dieses Ziel bis 2030. Aktuell bestehen über 85 % des verwendeten Polyesters und rund 75 % des Nylons aus recycelten Materialien. Die Umstellung auf PFC-freie DWR-Beschichtungen wird schrittweise umgesetzt. ​

Reparaturservice
The North Face bietet eine eingeschränkte Garantie auf Herstellungsfehler. Reparaturen werden in eigenen Servicezentren durchgeführt; die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 2 bis 3 Wochen, kann jedoch in Spitzenzeiten bis zu 8 Wochen dauern. Für Schäden, die nicht unter die Garantie fallen, können kostenpflichtige Reparaturen angeboten werden. ​

Fazit: Als global agierende Outdoormarke mit hohem Bekanntheitsgrad geht The North Face zwar voran bei der Entwicklung technischer Materialien und zirkulärer Produkte – etwa mit der Renewed-Initiative. Doch in puncto Lieferkettentransparenz bleibt der Konzern hinter kleineren Outdoormarken zurück. Besonders in sozialen Fragen liefert die Marke bisher keine überzeugenden Antworten.


Vaude

Herkunftsland: 🇩🇪

CO₂-Fussabdruck
Seit 2022 ist das Unternehmen weltweit klimaneutral – inklusive aller Produkte. Bereits seit 2012 gilt dies für den Hauptsitz in Tettnang. Nicht vermeidbare Emissionen werden über myclimate kompensiert; gleichzeitig investiert Vaude denselben Betrag in Massnahmen zur Emissionsreduktion. Bis 2023 konnten die globalen Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2019 um 30 % gesenkt werden. 2024 wurde Vaude in zwei Kategorien des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ausgezeichnet.

Materialherkunft
Produkte mit dem Green Shape-Label bestehen zu mindestens 90 % aus zertifizierten umweltfreundlichen Materialien, wie recyceltem Polyester, Econyl oder biobasierten Kunststoffen. Baumwolle stammt ausschliesslich aus GOTS-zertifiziertem Anbau. Vaude verzichtet seit 2015 bei Bekleidung schrittweise auf PFC-haltige Imprägnierungen. Seit 2021 sind die Stoffe aller Produkte PFC-frei, mit Ausnahme einzelner Zeltmaterialien.

Reparaturservice
Vaude betreibt ein eigenes Repair Center und hält über 5’000 Ersatzteile bereit. Jährlich werden tausende Produkte instand gesetzt, oft kostenlos. Zudem werden Händler im Reparieren geschult, um die Lebensdauer der Produkte zu verlängern.

Fazit: Vaude gilt als Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit innerhalb der Outdoor-Branche. Trotz der umfassenden Massnahmen bleibt das Unternehmen durch seine starke Position regelmässig im Fokus kritischer NGOs.

Meine persönlichen Favoriten

An den Füssen trage ich meistens Schuhe von La Sportiva – daneben auch Modelle von Scarpa und Salewa. Die Passform dieser italienischen Marken ist für mich ideal: Sie sitzen wie angegossen, sind robust verarbeitet und sehen obendrein gut aus. Probleme mit Druckstellen oder Blasen hatte ich so gut wie nie.

Bei der Bekleidung setze ich seit einiger Zeit fast ausschliesslich auf Arc’teryx, egal ob Shirts, Hosen, Jacken, Kappen oder Handschuhe. Neu dazugekommen sind letztes Jahr Hochtourenhosen und Midlayer von Black Diamond, mit denen ich auch sehr zufrieden bin. Ergänzt wird meine Ausrüstung durch Sommer-Wanderhosen und Kappen von Ortovox, die ich vor ein paar Jahren für mich entdeckt habe. Und ein Teil darf bei mir ohnehin nicht fehlen: ein Windstopper-Gilet von Mammut. Das hat bei mir Tradition, denn ein Mammut-Gilet war das erste hochwertige Markenprodukt, das ich mir als junger Berggänger leisten konnte.

Und mein Gepäck? Das ist seit einigen Jahren fast ausschliesslich in Rucksäcken von Exped verstaut. Man merkt einfach, dass die Menschen hinter dem Design wissen, worauf es draussen ankommt. Die Rucksäcke sind auf das Wesentliche reduziert, durchdacht konstruiert, extrem robust und für mich persönlich vor allem eines: richtig bequem zu tragen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich beim Outdoorkauf?

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Ein Kommentar zu „Wie nachhaltig sind bekannte Outdoormarken wirklich?

  1. Hallo Patrick,

    Danke, dass du deinen Content mit den Leserinnen und Lesern von trusted blogs teilst. Ich werde den Artikel auch über die Social-Media-Kanäle von trusted blogs weiterempfehlen.

    Liebe Grüße,
    Eddy

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