Seit Anfang Januar eine Lawine die erste Stütze der Säntisbahn beschädigt hat, steht die bekannte Schwebebahn still. Bislang wurde befürchtet, dass sie das ganze Jahr über nicht fahren kann (Bergwelt hat darüber berichtet). Doch nun geben die Verantwortlichen vorsichtig Entwarnung. Spielt das Wetter mit, könnten bereits ab Juni wieder Gäste auf den Säntisgipfel transportiert werden.

In den vergangenen Wochen haben Experten verschiedene Möglichkeiten zur Behebung der Schäden an der Seilbahnstütze erarbeitet. Die zweckmässigste Lösung wurde nun vom zuständigen Bundeamt für Verkehr (BAV) abgesgnet. Bevor aber mit den eigentlichen Reparaturarbeiten begonnen werden kann, muss der Schnee rund um das Fundament der Stütze geräumt werden. Danach werden Materialdepots erstellt und Container, Maschinen und Geräte zum Schadenplatz hinauftransportiert. Die eigentliche Instandsetzung der Stütze ist gemäss den Verantwortlichen auf Anfang Mai geplant. Werden die Arbeiten nicht durch allzu schlechtes Wetter beeinflusst, sollte die Reparatur im Juni abgeschlossen sein.

Diese Instandsetzung ist allerdings nur eine befristete Übergangslösung. Geplant ist der komplette Ersatz der 54 Meter hohen Stahlstütze. Während der Instandsetzungsarbeiten werden die Bahnverantwortlichen das umfangreiche Plangenehmigungsverfahren für den Neubau aufgleisen, heisst es in einer Mitteilung.

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