Kurze Tour auf den Rossgruberkogel (T2/T3)

Blick vom Rossgruber auf die Panoramaalm und die Bergstation Resterhöhe.

Eigentlich hätten wir in unseren Sommerferien im Pinzgau ja den Grossvenediger besteigen wollen. Aber das Wetter hat uns einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Und so mussten wir unsere Ansprüche um 1510 Höhenmeter nach unten anpassen und machten während einer kurzen Schönwetterphase bzw. Regenpause nur eine Kurz-Tour auf den 2156 Meter hohen Rossgruberkogel. Auch wenn die Aussicht auf dem Gipfel wegen dicker Wolken etwas bescheiden war, gelohnt hat sich die Tour trotzdem.

Gestartet sind wir von der Bergstation Resterhöhe (1894 m), die man mit der Seilbahn von Hollersbach aus erreicht. Danach gelangt man auf dem strassenbreiten, sehr einfachen und gut markierten Wanderweg in etwa einer Stunde zum Einstieg, vorbei an der Panoramaalm und dem „Zweitausender“, der übrigens 2005 Meter hoch ist. Von dort aus dauert es dann nochmals etwa eine Stunde bis zum Gipfel. Dafür wandert man hinter der Panoramaalm auf einem Strässchen in einen Sattel hinab und übersteigt dort einen Zaun. An diesem entlang und über den anschliessenden Rücken erreicht man eine Vorkuppe und rechts durch eine kleine Senke den zuletzt steilen und schmalen Südostgrat des Rossgruber, dem man bis zum Gipfel folgt. Kurz vor dem Gipfel werden die Hände benötigt, die heiklen Stellen sind aber gut mit Drahtseilen gesichert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber zwingend notwendig, weil es neben dem Weg steil hinab geht. Über den gleichen Weg kommt man auch wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Nach der Panoramaalm führt der Weg in einen Sattel.
Kurz vor dem Gipfel des Rossgruber.

Die Tour ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber sogar bei etwas schlechterem Wetter noch reizvoll. Und wen nach dem Abstieg der kleine Hunger quält, dem empfehle ich das Tiroler-Gröstl mit Spiegelei in der Panoramaalm. Schmeckt ausgezeichnet und macht satt.

Fun Fact

Das Gipfelbuch und der Gipfelstempel auf dem Rossgruber haben wir Berggänger übrigens weder dem ÖAV noch einer lokalen Behörde oder Organisation zu verdanken, sondern einem Holländer, der seit über 40 Jahren regelmässig im Pinzgau Urlaub macht. Wir trafen ihn auf dem Gipfel, als er einen neuen Stempel hochgebracht hat.

Da dann aber plötzlich wieder Regenwolken aufzogen, haben wir leider weder ein Bild vom Holländer, noch vom Gipfelbuch oder vom Stempel gemacht. Wenn jemand von euch in nächster Zeit dort ist, soll er oder sie mir doch bitte ein Foto vom Buch und dem Stempel schicken. Ich würde es dann hier veröffentlichen, natürlich mit entsprechender Quellenangabe.

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