Die „Cerium LT“ und „Atom LT“ von Arc’teryx im Test

Meine zwei neuen High-End-Jacken von Arc’teryx: Die Cerium LT (l) und die Atom LT (r).

Ich habe mir im vergangenen Herbst zwei Arc’teryx-Jacken gegönnt. Für ganz kalte Tage die Cerium LT Hoody mit Daunenfüllung und für etwas weniger kalte Tage und/oder schweisstreibende Aktivitäten, die Atom LT Hoody mit synthetischer Füllung. Eins gleich vorweg: Ich bin von beiden Jacken absolut begeistert!

Cerium LT: mollig warm und ultraleicht

Die schlichte Cerium LT mit verstellbarer StormHood-Kapuze wiegt gerade mal 295 Gramm und ist mit hochwertigen Weissgans-Daunen gefüllt, die mit einer Bauschkraft von 850 cuin auch an sehr kalten Tagen mollig warm halten. An Stellen wo man schneller schwitzt (Saum, Kragen, Bündchen, Achseln), wurde die Jacke mit einer Coreloft-Isolierung ausgestattet, die auch in feuchtem Zustand warm hält. Dank der DWR-Beschichtung und den elastischen Bündchen an den Ärmeln bleibt man in der Cerium LT auch bei leichtem Schneefall oder Regen trocken und bei Wind gut geschützt.

Besonders angetan bin ich vom minimalistischen Design der Jacke, nur was wirklich nötig ist, ist an ihr zu finden. Das sind zwei Reissverschluss-Aussentaschen und die verstellbare Kapuze. Das Leichtgewicht ist aber dennoch sehr robust und bietet viel Bewegungsfreiheit. Zusammengeknüllt hat die Cerium LT ein Packmass von 2 Liter.

Getragen habe ich die Jacke bislang vor allem auf Schneeschuhtouren und Winterwanderungen. Da ich ziemlich kälteresistent bin und leider schon bei geringer Aktivität schwitze wie ein Pferd, habe ich sie aber meist erst am Ende einer Tour angezogen, damit ich nicht auskühle.

Fazit: Die Cerium Hoody LT gehört mit einem Preis von rund 470 Franken zwar zu den hochpreisigen Jacken, sie ist für mich aber jeden Franken wert. Sie ist ultraleicht, gut verarbeitet, bequem, bietet viel Bewegungsfreiheit und hält zuverlässig warm.

Atom LT: hält auch bei Nässe warm

Für schweisstreibende Aktivitäten an kalten oder kühlen Tagen ist die Atom LT Hoody mit ihrer Synthetik-Isolierung die perfekte Jacke für mich. Die Unterarm- und Seiteneinsätze bestehen aus Polartec Power Stretch, das für eine gute Atmungsaktivität sorgt. Das Polartec-Material ist allerdings nicht sonderlich winddicht und vor allem bei Bise kann es an diesen Stellen deshalb schon mal etwas kühl werden. Die Ärmel sind mit elastischen Strickbündchen ausgestattet und unter der gefütterten und verstellbaren Scuba-Kapuze kann bequem ein Helm getragen werden. Mit dabei hatte ich die Atom LT bislang auf Berg- und Schneeschuhtouren, auf einem Klettersteig und beim Trailrunning bei Minustemperaturen. Auch wenn sie vor allem beim Running vom Schweiss jeweils relativ feucht wurde, hielt sie mich immer zuverlässig warm.

Die Atom LT wiegt 360 Gramm und hat ein sehr geringes Packmass. Leider gibt es im Gegensatz zur Cerium LT keine eingenähte Tasche, in der man die Jacke verpacken könnte. Apropos Taschen: Davon gibt’s eine Innen-Brusttasche und zwei Eingrifftaschen – alle mit Reisverschluss. Auch die Atom LT ist mit einer DWR-Beschichtung ausgestattet, damit sie auch bei etwas Wind sowie leichtem Regen oder Schnee problemlos als äussere Schicht getragen werden kann.

Fazit: Auch bei der Atom LT hat sich Arc’teryx bei der Ausstattung auf das Wesentliche beschränkt. Sie ist sehr gut verarbeitet, strapazierfähig, warm und dennoch atmungsaktiv und sie bietet viel Bewegungsfreiheit. Kostenpunkt: rund 200 Franken.

2 Gedanken zu “Die „Cerium LT“ und „Atom LT“ von Arc’teryx im Test

    1. Patrick Stämpfli

      Hallo Erika. Ja, Qualität hat ihren Preis. ;-) Aber wie du ja schon schreibst, die Sachen halten dafür ewig und zwei Tage.

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