Bruchgefahr bei Haken in gesicherten Kletterrouten

Die Union Internationale des Associations d’Alpinisme UIAA warnt in einer aktuellen Pressemitteilung eindringlich vor der sogenannten Spannungsriss-Korrosion. Sie ist verantwortlich dafür, dass Bohrhaken in gesicherten Kletterrouten bereits bei geringer Belastung unerwartet brechen können. 

Bei den jüngsten Zwischenfällen waren gemäss Mitteilung vor allem Edelstahl-Bohrhaken betroffen, die erst vor wenigen Monaten bzw. Jahren angebracht wurden. Die UIAA bestätigt nun, dass die sogenannte Spannungsriss-Korrosion (SpRK) für das Brechen einer beachtlichen Anzahl von Haken in gesicherten Kletterrouten verantwortlich ist. Die betroffenen Routen befinden sich vor allem in Meeresnähe, gelegentlich aber auch in mehreren Kilometer entfernten Gebieten im Hinterland. Durch SpRK verursachte Brüche treten bereits wenige Monate oder Jahre nach der Installation der Haken und unter geringen Belastungen auf. Im schlimmsten Fall würden die Haken nicht einmal das Gewicht eines einzelnen Kletterers halten, erst recht nicht bei einem Sturz die nötige Sicherheit bieten.

Aufgrund dieser Gefahr für Kletterer hat die UIAA eine umfangreiche Pressemitteilung herausgegeben, die Ihr hier nachlesen könnt. Die Informationen richten sich insbesondere an Kletterer, Klettervereine, Routenbauer und Hakenhersteller. Zudem werden in der Mitteilung die wichtigsten Fakten zur SpRK erläutert und erklärt, was die Sicherheitskommission der UIAA unternimmt.

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