Platz ist in der kleinsten Halle

Die österreichische Hauptstadt Wien ist nicht nur wegen ihrer Kaffeehäuser immer wieder eine Reise wert, sondern auch wegen ihrer beträchtlichen Anzahl an Kletterhallen. Nicht weniger als sieben Hallen stehen zur Auswahl. Ein paar davon befinden sich sogar mitten in der City. Besonders aufgefallen ist mir kürzlich die Kletterhalle des Österreichischen Tourismusklubs (ÖTK) an der Bäckerstrasse 16, nur wenige Gehminuten vom Stephansplatz entfernt.

„Halle“ ist zwar in diesem Fall etwas übertrieben, denn die 950 Quadratmeter Kletterfläche sind in ein altes, denkmalgeschütztes Gebäude integriert worden, dessen Kern noch aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt. 1525/35 wurde das Haus aus- und 1563/66 grundlegend umgebaut. Nach 1646 wurde ein Hofturm hinzugefügt, 1712 die Fassade neu gestaltet. Und seit dieser Zeit wurde nicht mehr viel verändert. Und genau das ist es, was dieser Kletterhalle ihren ganz besonderen Charme verleiht.

Die Kletterfläche verteilt sich auf vier Etagen im Innenhof des Gebäudes. In der untersten Etage steht sogar noch ein alter Brunnen und die vielen Fenster sorgen für genügend Licht in den verwinkelten Räumen. Nur in einem Punkt unterscheidet sich die Halle nicht von anderen: der Geruch ist streng, aber immerhin ist der Einsatz von Magnesium verboten.

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