Neue Fristen für Annullierungen in SAC-Hütten

Welcher Berggänger kennt das nicht: man plant eine mehrtägige Tour mit Hüttenübernachtungen, und dann macht einem kurz davor das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Ok, das ist weiter ja nicht schlimm. Rucksack wieder auspacken und die Hüttenreservationen stornieren. Doch damit letzteres nicht unnötig teuer wird, solltet ihr die neuen Annullationsfristen in SAC-Hütten beachten.

Ab dem 1. Juli 2012 müssen Annullierungen für ein bis 12 Personen spätestens bis 18 Uhr des Vortages telefonisch gemeldet werden, für eine Gruppe ab zwölf Personen muss die Annullierung spätestens zwei Tage vor der gebuchten Übernachtung erfolgen. Falls die Annullierung zu spät oder gar nicht erfolgt, können Hüttenwarte künftig die reservierten Dienstleistungen in Rechnung stellen. Das haben die Delegierten des Schweizer Alpen-Clubs SAC dieses Wochenende an ihrer Abgeordnetenversammlung entschieden.

Insbesondere die zweitägige Frist kann im einen oder anderen Fall die Routenplanung möglicherweise etwas erschweren. Doch sind 12 und mehr Leute weniger für einen Hüttenwart in meinen Augen wesentlich ungünstiger.

Zudem stimmte die SAC-Abgeordnetenversammlung übrigens auch der Aufnahme der Federazione Alpinistica Ticinese FAT ins Internationale Gegenrecht auf Hütten zu. Das Gegenrechtsabkommen vergünstigt die Übernachtung der Mitglieder der beteiligten Vereine auf den Schutzhütten im Alpenraum. Die FAT zählt 29 Hütten und total mehr als 1000 Schlafplätze.

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