Zwei Gipfelerfolge am Everest – Es taut im Alpstein – Wenn die Zugspitze brennt

Japanerin ist die älteste Frau auf dem Mount Everest

Zehn Jahre hielt sie den Rekord, nun hat sie ihn selbst gebrochen. Die 73 Jahre alte Tamae Watanabe hat als älteste Frau den Mount Everest erklommen. Sie erreichte den Gipfel des mit 8’848 Metern höchsten Berg der Welt am Samstagmorgen, wie japanische Medien berichten. Watanabe verbesserte damit ihren eigenen Rekord: Am 16. Mai 2002 hatte sie den Everest bereits über die Südostroute in Nepal als damals älteste Frau im Alter von 63 Jahren bestiegen.

Gipfelerfolg am Everest ohne Flaschensauerstoff

Bereits am Freitag, 18. Mai hat der Schweizer Extremkletterer Ueli Steck, zusammen mit seinem Kletterpartner Tenzing, den Gipfel des Everest erreicht. Der Aufstieg verlief gut, wie der 35-jährige Schweizer in seiner letzten SMS vor dem vor dem Erreichen des Gipfels schrieb:

„Morgen am 16. Mai werden Tenzing und ich gemütlich aufbrechen zum Lager 2. Die Idee ist es, am 17.5. am Vormittag zu starten und direkt zum Süd Col zu gehen. Danach wollen Tenzing und ich ein paar Stunden ausruhen und um Mitternacht geht’s los Richtung Gipfel. Hoffentlich habe ich diesmal keine kalten Füsse und alles läuft nach Plan und ich erreiche am 18. Mai 2012 den Gipfel des Everest.“

2011 musste Ueli Steck den Aufstieg (ebenfalls ohne zusätzlichen Sauerstoff) 100 Meter unterhalb des Gipfels abbrechen und umkehren.

Es taut im Alpstein

In den kommenden Tagen werden auf der Südseite die Wege bis 1500 Meter, auf der Nordseite bis 1300 Meter wieder schneefrei sein. In Rinnen und Mulden muss aber mit teils steilen und harten Schneefeldern gerechnet werden. Zudem sind auf den schneefreien Wegen noch nicht alle Sicherheitsseile montiert worden. Dafür sind die meisten Bergrestaurants bereits geöffnet. Eine Übersicht über das Gastroangebot bietet die Seite von Appenzellerland Tourismus.

Wenn die Zugspitze brennt

Ein besonderes Spektakel steht am 23. Juni 2012 auf der Zugspitze auf dem Programm. Bei guter Witterung werden um 22 Uhr auf der Zugspitze selber, sowie in den Felswänden von Grubigstein, Sonnenspitze und Marienberg rund 8000 Höhenfeuer bzw. Sonnenwendfeuer entfacht, aus denen imposante Bilder entstehen.

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